Müller Milch, Leppersdorf

Milchverarbeitung Müller

RS-Referenz: Müller-Milch, Leppersdorf 1896 gründete Ludwig Müller eine kleine Dorfmolkerei in Aretsried – der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Heute ist die Marke Müller Teil der Unternehmensgruppe Theo Müller und Marktführer bei Molkereiprodukten. Auch die Sachsenmilch AG mit Sitz im sächsischen Leppersdorf zählt zum Unternehmensverbund der Müller-Gruppe. Das Werk gehört zu den modernsten milchverarbeitenden Betrieben Europas und verwendet zur Herstellung seiner Produkte jährlich ca. 1,6 Milliarden Liter Milch. Um dieses Produktionspensum kontinuierlich aufrecht zu erhalten, müssen neben kompetenten Mitarbeitern auch die Maschinen qualitativ erster Güte entsprechen. Und das beginnt bei Müller Milch schon im Detail, beispielsweise bei den Schläuchen und Schlaucharmaturen.   Um Produktionsausfälle schon im Vorfeld zu vermeiden und ein gleich bleibend hohes Niveau der Prozessabläufe sicher zu stellen, verlässt sich Müller Milch in erster Linie auf Schlaucharmaturen Marke RS. Dazu zählen u. a. Schalenverschraubungen und Schlauchverbinder mit Sicherungsbund und Press-Aluschalen. Die Vorteile der Schalenverschraubungen liegen klar auf der Hand: Sie lassen sich einfach und schnell montieren, sind flachdichtend und wieder verwendbar. Auch RS-Presshülsenarmaturen mit Kegelschlauchstutzen und integriertem Sicherungsbund für Presshülsen kommen bei Müller zum Einsatz.  Doch selbst die besten Armaturen erzielen nur den gewünschten Erfolg, wenn auch die verwendeten Schläuche von gleicher Qualität sind. Darum übernimmt die Konfektionierung der Schläuche IBS aus Grüna. IBS ist spezialisiert auf Schlauchleitungen jeder Art, sowie deren Prüfung und Verwaltung. Bei Müller Milch funktioniert das Zusammenspiel beider Unternehmen so: Aus hygienischen Gründen werden alle eingesetzten Schläuche halbjährlich ausgetauscht.  Dazu werden sie nach Beendigung ihrer Dienste knapp unter der montierten Armatur abgetrennt. Die Armaturen werden zum Zweck der Wiederaufarbeitung von IBS übernommen Anhand einer auf den Schlauchenden angebrachten Nummer kann IBS den jeweiligen Schlauch genau identifizieren und Modell sowie Größe und Einsatzzweck bestimmen. Nach der Maßanfertigung neuer Schläuche werden die RS-Armaturen von den ausrangierten Schlauchenden gelöst, gereinigt und an die neuen Schläuche montiert. So kommen sie zurück ins Werk, um ihren Dienst für die nächsten sechs Monate anzutreten. Dieses Reinigungs- und Austauschsystem sorgt Müller Milch für eine stets gleich bleibende Qualität der verarbeiteten, leicht verderblichen Milchprodukte. Darüber hinaus senkt es die Kosten auf ein Minimum.

Regelmäßiger Austausch

  Milch gilt als äußerst sensibles Lebensmittel. Überall dort, wo sie transportiert oder verarbeitet wird, gelten oberste Hygienevorschriften. Darum werden die Schläuche bei Müller Milch turnusmäßig im 6-Monats-Rhytmus gegen neue ausgewechselt. Die aus Edelstahl bestehenden RS-Armaturen hingegen lassen sich leicht und sicher reinigen.

Zuverlässige Schnittstelle

 An der Umfüllstation bei Müller Milch werden die Tankwagen mit dem Rohstoff Milch entleert. Dieser Vorgang gilt als äußerst anfällig für kleine „Unfälle“, da die Milch mit hohem Durchfluss in die Kessel geleitet werden muss. Die optimale Schlauchnennweite und ein strömungsgünstiger Sitz der Armaturen ist dabei entscheidend. Auch für diese Anforderung ist das Zusammenspiel von IBS-Schläuchen und RS-Armaturen perfekt.

Für viele Medien geeignet

 RS-Armaturen lassen sich bei einer Vielzahl unterschiedlicher Medien einsetzen. Ob dünn- oder zähflüssig, grobkörnig oder gasförmig: Aufgrund der hohen Materialqualität halten die aus Edelstahl hergestellten Armaturen den härtesten Anforderungen stand.

Molkerei Alois Müller GmbH & Co.KG

Zahlen - Daten - Fakten

  Die Molkerei Alouis Müller GmbH & Co. KG wird 1896 als kleine Dorfmolkerei von Ludwig Müller in Aretsried gegründet. Nachdem die Molkerei ab 1938 vom Sohn weitergeführt wird, übernimmt Theo Müller 1971 in der dritten Generation die Geschäftsleitung der Firma, die nur vier Mitarbeiter beschäftigt. Durch zahlreiche Prozess- und Produktinnovationen entwickelt sich die Firma rasch zur ersten Molkerei in Deutschland mit der nationalen Distribution von Milchfrischprodukten. 1977 beträgt der jährliche Umsatz bereits 50 Mio. DM. In den 1980er Jahren gründet das Unternehmen eine Reihe von Tochterfirmen und beginnt mit der Expansion in europäische Märkte. 1992 überspringt die Markenbekanntheit von Müller die 90%-Marke. Mitte der 1990er Jahre erwirbt Müller das im Bau befindliche Werk der Sachsenmilch in Leppersdorf, das schon ein Jahr später zu einer der größten und modernsten Molkereien Europas zählt. Bis 1999 investiert das Unternehmen über 500 Mio. Euro in diesen Standort. 2003 wird die Unternehmensgruppe Theo Müller GmbH & Co. KG als Holding der Gruppe gegründet. Damit avanciert Müller zu einem Global Player.


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