Trockenkupplung TK-Serie

Die beiden Kupplungshälften sind im entkuppelten Zustand durch jeweils ein Absperrventil auf Kugelhahnbasis verschlossen. Ein Öffnen vor dem Kuppeln wird durch eine Sicherheitsverriegelung verhindert.
Die Verbindung der beiden Hälften wird über Knaggen – ähnlich dem Storzprinzip - realisiert. Durch eine 90°-Drehung der beiden Hälften relativ zueinander wird die Verbindung sichergestellt. Nach dem Kuppeln ist die Verriegelung der Kugelventile aufgehoben, sie können nun jeweils mit einem Hebel betätigt werden, um den vollen Strömungsquerschnitt frei zu geben. Nach dem Öffnen auch nur eines der beiden Kugelventile verhindert eine integrierte Verriegelungsfunktion ein Abkuppeln bei geöffnetem Strömungsquerschnitt und damit das unkontrollierte Leerlaufen der Schlauchleitung bzw. des Behälters.

Einsatzbereiche TKU-Serie

  • Geignet für alle Fluide (Flüssigkeiten und Gase) auch für zähflüssige und sogar pastöse Medien (z. B. Schweröl, Bitumen, etc.)
  • Insbesondere in Prozessen, bei denen die Sicherheit einer Trockenkupplung keinen Einfluss auf den Druckverlust, bzw. den Mengendurchsatz haben darf
  • In Prozessen, die eine sehr gute Reinigbarkeit, oder gar Molchfähigkeit erfordern
  • In Prozessen, bei denen Fremdkörper nicht ausgeschlossen werden können