Der Anwender erwartet von einer professionellen Schlauchkupplung, dass sie möglichst den vollen Durchfluss gewährt. Zudem muss eine Trockenkupplung den Austritt des Mediums weitestgehend verhindern. Die von RS erneut weiter entwickelte Trockenkupplung TKU kombiniert beide Anforderungen, ohne im Gesamtergebnis Kompromisse einzugehen.
Doch die TKU kann noch mehr: Sie integriert zusätzlich das Merkmal eines Drehgelenks, das den Schlauch vor Torsionsschäden schützt. Da beide Seiten der Kupplung identisch sind, es also weder Vater- noch Mutterteil gibt, lassen sich Schlauchleitungen mit der TKU problemlos in beiden Fließrichtungen einsetzen – mit vollem Durchfluss und bei niedrigen Druckverlusten. Die Trockenkupplung TKU besteht aus zwei baugleichen Kupplungshälften, die im entkuppelten Zustand durch jeweils ein Absperrventil auf Kugelhahnbasis verschlossen werden. Die Verbindung beider Kupplungshälften wird über Knaggen realisiert. Durch eine 90º-Drehung der beiden Kupplungshälften relativ zueinander wird die Verbindung sichergestellt. Nach dem Ankuppeln lassen sich die beiden Kugelhähne über jeweils einen Hebel betätigen, und der volle Strömungsquerschnitt wird freigegeben. Eine integrierte Verriegelungsfunktion verhindert ein Abkuppeln bei geöffnetem Strömungsquerschnitt und damit das unkontrollierte Leerlaufen der Schlauchleitung bzw. des Behälters.